Die Runden Tische der Breuninger Stiftung

Konzept

Vor dem Hintergrund unserer Erfahrungen definieren wir Runde Tische als einen zielgerichteten und auf Konsens angelegten Prozess:

In einem professionell moderierten Verfahren bemühen sich die Teilnehmer/innen, die nach Möglichkeit alle für das jeweilige Thema relevanten Interessen repräsentieren, gleichberechtigt und kooperativ ein für alle akzeptables Ergebnis zu erreichen.

Runde Tische können in diesem Sinn sowohl zur Lösung von Konflikten, als auch zur Suche nach neuen Wegen und zur Projektentwicklung eingesetzt werden. Dabei sind Runde Tische nur dann sinnvoll, wenn eine offene Fragestellung vorliegt und alle Beteiligten bereit sind, über ihre Interessen zu verhandeln.

Zum Konzept der Runden Tische gehört Transparenz (der Themen, Inhalte, Ergebnisse und des Verfahrens) nach innen und außen.

Gesprächskreise, die sich auf Kontaktpflege und Informationsaustausch beschränken, wie dies beispielsweise bei Runde Tische in der Stadtteilarbeit häufig tun, sind in diesem Sinne keine Runden Tische als Beteiligungsverfahren.